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Die bewegte Schule

Immer in Bewegung

Leider haben Kinder heutzutage immer seltener Gelegenheit, spontan herumzutoben. Immer öfter erliegen sie der Versuchung durch Fernsehen und Computer, weil Straßenverkehr und (übertriebene wie auch berechtigte) Ängste der Eltern sie in den Wohnungen halten. Die gesundheitlichen Folgen des Bewegungsmangels sind unübersehbar: Immer mehr Schulkinder leiden u. a. an Haltungsschwäche, Übergewicht, depressiven Verstimmungen oder Hyperaktivität. Körperliche Belastbarkeit und Geschicklichkeit nehmen ab, das Unfallrisiko steigt. Mehr denn je ist es heute Aufgabe der Schule, dem entgegenzuwirken und die Probleme nicht noch zu verschärfen, indem sie Schüler zum Stillsitzen zwingt.

Bewegtes Lernen

Die Montessori-Pädagogik ist ein Grundprinzip, das viele Möglichkeiten zur Bewegung bietet. Wer sich viel bewegt, weist eine höhere Hirnaktivität auf als "unbewegte" Menschen. Es bilden sich mehr Nervenverbindungen, denn der Mensch lernt mit dem ganzen Körper. Diese wissenschaftliche Erkenntnis lässt sich bei Prof. Manfred Spitzer oder Prof. Wildor Hollmann nachlesen. Das Arbeiten in der Freiarbeit ist ein ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand und aktiviert die verschiedenen Lernkanäle. Die unterschiedlichen Materialien in den Klassenräumen gewährleisten ein mit allen Sinnen, handlungsorientiertes und fächerübergreifendes Lernen. Exkursionen, Naturerlebniswanderungen, Museumsbesuche und Projektwochen runden das bewegte Lernen ab. Bei den größeren Schülern bieten Betriebspraktika, Berufsinformationstage und die so genannte "Große Praktische Arbeit" die Möglichkeit frühzeitiger Praxis- und Berufsorientierung.

Innere Schulentwicklung

Nicht nur in der Arbeit mit den Kindern sind wir in Bewegung, sondern auch in der Schulorganisation. Diese Notwendigkeit bringt schon das stete Wachstum unserer Schule mit sich. Darüber hinaus legen wir Wert auf eine kontinuierliche innere Schulentwicklung durch Supervisionen, Fortbildungen und Einbettung aktueller pädagogischer und didaktischer Forschungsergebnisse und Erkenntnisse.

Es lebe der Sport!

Im Sport erleben die Kinder ihren Körper mit seiner Belastbarkeit, Kraft, Ausdauer und seinen Grenzen und üben Fairplay, Teamgeist, Rücksicht und Integration von Schwächeren.

Zusätzlich zu den regulären Sportstunden gibt es in der Sommer- und der Wintersportwoche eine ganze Woche lang Sport pur. Dort und bei zusätzlichen Wahlangeboten lernen die Schüler die verschiedensten Sportarten kennen.