Vier-Säulen-Prinzip
Eine Weile haben wir gebraucht, um diese vier "Säulen" stabil und tragfähig zu machen. Inzwischen halten sie das Dach gemeinsam und zuverlässig: der Verein, die Eltern, das Kollegium und die Schüler.
Unsere Lehrer legen großen Wert auf Offenheit, Achtsamkeit, gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Eltern sowie den Kindern selbst. Die überschaubare Größe der Schule bietet hier einzigartige Chancen.
Die Klassensprecher als Vertreter der Schülermitverwaltung setzen sich regelmäßig mit der Schulleitung zusammen, um ihre Anliegen zu besprechen.Ein Teil des engagierten und deshalb viel beschäftigten Elternbeirats trifft sich alle vier Wochen mit Vertretern des Lehrerteams und des Vereinsvorstands zur so genannten "Drehscheibe". Dort tauscht man sich miteinander aus, bevor Anliegen zum Problem werden.
Aber auch alle anderen Eltern bekommen einen guten Einblick ins Schulleben, wenn sie sich in einem der Arbeitskreise engagieren und tatkräftig mit anpacken bei der Pausenwald-Gestaltung, bei der Gebäude-Instandhaltung, im Nachmittagsprogramm, beim Putzen, Feste-Organisieren und vielem mehr.
Da die Kinder an Montessori-Schulen untereinander nicht verglichen werden und keine Noten oder allgemein verbindliche Hausaufgaben nach Hause bringen, haben die Eltern nicht unbedingt täglich einen exakten Einblick in die Lernfortschritte ihres Kindes. Dem begegnen wir mit vier verbindlichen Elternabenden und zwei Materialnachmittagen, gemütlichen Elternstammtischen, Seminaren über Montessori-Pädagogik sowie "Zielgesprächen" zwischen dem Schüler, seinen Eltern und dem Klassenlehrer. Die wöchentlich erscheinende "PenzWeek" richtet sich an Eltern sowie Schüler und informiert über allgemeine und klassenspezifische Inhalte des Schul- und Unterrichtsgeschehens.
Doch bei aller Zusammenarbeit und Information: Vertrauen in Ihr Kind und seine Fähigkeiten müssen Sie auf jeden Fall mitbringen, denn nur so kann Montessori-Pädagogik wirklich gelingen!




